Wirtschaft & Industrie


 

Die Wirtschaft Dresdens hat unter deutschen Städten früher eine bedeutende Position gehabt. Weil die Dresdner Bank und bekannte Unternehmen aus Angst verstaatlicht zu werden aus der DDR geflohen sind, war das Wirtschaftswachstum der Stadt weit hinter Städten aus Westdeutschland. Dennoch war Dresden aber stets ein wichtiges Industriezentrum Ostdeutschlands. Weiterhin war Ostdeutschland ein wohlhabendes kommunistisches Land. Als die DDR dann zu einer Marktwirtschaft wurde, ist die Wirtschaft des traditionellen sowjetischen und osteuropäischen Exportmarkts zusammengebrochen, gleichzeitig kam Konkurrenzdruck durch die Unternehmen aus Westdeutschland. Dies führte dazu, dass Produktionsunternehmen aus Dresden fast alle zusammenbrachen. Danach hat Dresden ein komplett neues Rechts- und Wirtschaftssystem aufgebaut und mit Kapital aus Westdeutschland neue Basiseinrichtungen aufgebaut. 

 

Dresden wurde von dem Magazin „Wirtschaftswoche“ als eine der zehn besten Städte Deutschlands bewertet. Im September 2007 hat das Zentrum für Forschung & Entwicklung für Gesellschaft & Marktwirtschaft in einem Städtereport erwähnt, dass die Entwickung Dresdens bis zum Ende des Jahres 2006 in Deutschland den ersten Platz belegt hat. Die Entwicklung des letzten Jahres hat viele Leute erstaunt, obwohl Dresden ingesamt nur auf Platz 8 liegt, hat Dresden heute immer noch großes Entwicklungspotential.

 

Wirtschaftliche Daten

 

Am Anfang der Wiedervereinigung beider Teile Deutschlands, war die Arbeitslosigkeit in Dresden im Vergleich zur Arbeitslosigkeit in Westdeutschland höher und varrieerte zwischen 13% und 15% (Im Jahr 1990). Die Arbeitslosigkeit in benachbarten Städten lag zwischen 15% und 18%. Aber bis heute hat Dresden von allen Städten aus der damaligen DDR die beste wirtschaftliche Entwicklung, die Basis der Wirtschaft ist weitaus stabiler als die anderer Städte aus der damaligen DDR. Weiterhin ist die Entwicklung Dresdens sogar noch schneller als die vieler westdeutscher Städte.

 

Dresden ist die Stadt der sechs neuen Bundesländer mit dem größten Exportvolumen industrieller Güter mit 239 Unternehmen und 30.000 Mitarbeitern. Im Jahr 2011 hat das Exportvolumen 6.8 Milliarden Euro überstiegen, mit einer Exportquote von 52,4%, welches die vom Bundesland Sachsen mit 35,8% und die Deutschlands mit 44,3% übersteigt.  Im Jahr 2010 hat Dresden Investitionen von mehr 1 Millliarde Euro angezogen.

 

Im Dezember 2013 ist die Arbeitslosenquote mit 8,1% Dresdens auf den tiefsten Stand in der Geschichte Dresdens gefallen, das BIP betrug 16 Milliarden Euro. Das Durchschnittseinkommen pro Arbeiter betrug 17,72 EUR / Stunde und liegt damit über Leipzig mit 17,13 EUR / Stunde. Das BIP pro Einwohner ist auf 32.100 EUR gestiegen (Gemäß des damaligen internationalen Wechselkurses entsprach dies 41425 USD) und lag damit höher als das von Berlin (30.700 EUR pro Einwohner) und höher als das der zweitgrößten Stadt, Leipzig, desselben Bundeslandes mit 30.500 EUR pro Einwohner.)

 

Dresden ist die Region in Ostdeutschland mit der stärksten Wirtschaft und ist somit gleichzeitig auch eine der stärksten Wirtschaftsregionen in der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahr 2008 hat das BIP in Dresden 15,3 Milliarden EUR betragen, was ein BIP von 30.200 EUR / Kopf in Dresden beträgt. 

 

Auf Basis der Universitäten und Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen sind in Dresden viele Unternehmen in den Bereichen Mikroelektronik, IT, Biotechnologie, Elektrotechnik und weiteren Bereichen aktiv. In folgenden Bereichen besitzen sie relativ starke Wettbewerbsvorteile:

  • Mikroelektronik, IT und Kommuniaktionstechnologie
  • Neue Materialien und Nano-Technologie
  • Maschinelle Produktion, Bau von Basiseinrichtungen, Automobiltechnologie, Luftfahrt- und Raumtechnologie, Wissenschaft- und Technik für Sonnenenergie
  • Biotechnologie, Produktion von Medizin und Impfstoffen
  • Tourismus und Handel
  • Bildung, Kunst, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften und weitere Wissenschaften

Pillar-Industrie

  • Elektronische Informationen

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Die Halbleiterindustrie fand in Dresden im Jahr 1969 seinen Anfang, welche in Dresden einen großen Anteil am BIP hat. Dresden wird auch als Kern des europäischen“Solicon Valleys“ bezeichnet. Bekannte Unternehmen der Branche sind AMD, Infineon, ZMD, Qimonda und das japanische Unternehmen Toppan Photomasks. Ihre Fabriken und Produktionsstandorte haben viele Zulieferer nach Dresden gezogen, darunter auch umweltfreundliche Unternehmen. Bis heute sind die Bereiche Elektronik und Mikroelektronik in Dresden und im Umfeld Dresdens weit verbreitet, mit ca. 800 Unternehmen, was das größte Mikroelektroniktechnologiezentrum in Europa formt.

  • Chemische Produktion von Medizin

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das bekannteste Arzneimittel geboren, die Aspirin. Die Fabrik der Aspirin liegt in Dresden und gehört zum Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK). GSK ist ein führender Produzent für Impfstoffe. Ein weiterer traditioneller Medizinproduzent ist die Dresdner Medizinfabrik.

  • Maschinen & Elektromotoren

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VW, Airbus, die Siemens und die Linde Group liegen an der Elbe. In der Glasfabrik von VW, welche speziell für das Design des VW Phaeton und Interkationen mit Kunden zuständig ist, können Kunden jedes Detail des gesamten Produktionsprozesses sehen und das Design jederzeit gemäß eigenen Wünschen anpassen.

  • Tourismus

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Dresden ist eine der wichtigsten Städte für Touristen und die Reiseindustrie, viele Menschen in Dresden arbeiten in dieser Industrie. Die Stadt ist ein wichtiger Ort mit Weltkulturerben sowie mit 287 Reiseherbergen. Die Reiseherbergen wurden von einer öffentlichen Umfrage aus England auf Platz 1 aller Reiseherbergen unter europäischen Reiseherbergen gewählt.